Heiß, dreckig, laut: Kein Problem bei der Stellenbesetzung

(c) Kai Niemeyer / pixelio.de
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Überstunden, Schichtarbeit, Termin- und Zeitdruck sorgen häufiger für schwer zu besetzende Stellen als Hitze, Schmutz oder Lärm. Diese Faktoren bereiten beim Recruiting weniger Schwierigkeiten, fand das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer Betriebsbefragung heraus.  

Hitze, Schmutz und Lärm betreffen meist Tätigkeiten, die auch ungelernte Arbeitskräfte ausführen, wobei es für diese oft nur wenige Jobs mit besseren Bedingungen gibt. Bei Stellen mit häufigen Überstunden hat fast die Hälfte der Unternehmen Probleme bei der Rekrutierung. Wenn hingegen selten oder nie Mehrarbeit zu leisten ist, kommt es bei nur knapp einem Drittel zu Besetzungsengpässen. Jede zweite freie Position ist zudem mit Zeit- und Termindruck verbunden; ein Drittel mit körperlichen Belastungen. Wochenenddienst, Schichtarbeit und kurzfristige Änderungen des Arbeitsinhalts betreffen nur ein Viertel der zu besetzenden Arbeitsplätze.

Jobangebote mit Termin- und Zeitdruck, Überstunden und kurzfristigen Änderungen von Arbeitsinhalt und -zeit richten sich meist an Akademiker. Stellenausschreibungen mit körperlichen Belastungen, Hitze, Schmutz und Lärm betreffen diese dagegen nur selten.

Arbeitgeber sind oft verunsichert, wie sie mit Betroffenen umgehen sollen. Das Buch gibt ein umfassenden Einblick ins Thema.

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