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Jahresbilanz 2011: Rekordtief bei Arbeitslosigkeit

Von einer Krise ist am heimischen Arbeitsmarkt nichts zu spüren - im Gegenteil: Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist 2011 auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gesunken. Dies geht aus dem Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit (BA) für Dezember und das gesamte Jahr 2011 hervor.

 

Danach waren im Dezember 2011 2.780.000 Menschen arbeitslos; die Arbeitslosenquote betrug somit 6,6 %. Der in der Winterzeit übliche Anstieg der Arbeitslosigkeit fiel damit deutlich geringer als in den Vorjahren aus.

Im Jahresdurchschnitt waren 2.976.000 Menschen ohne Beschäftigung - dies sind 263.000 Personen weniger als 2010. Die Durchschnittsarbeitslosenquote lag 2011 bei 7,1 % (minus 0,6 % zum Vorjahr). Neben konjunkturellen Gründen seien der Strukturwandel und Reformen am Arbeitsmarkt für diese Entwicklung verantwortlich. „Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich auch zum Jahresende 2011 positiv entwickelt“, kommentierte der BA-Vorstandschef Weise.

 

Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben weiter zugenommen und liegen deutlich über dem Vorjahresniveau. Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften sei auf einem hohen Stand geblieben. Im Dezember habe es 467.000 freie Stellen gegeben - ein Plus von 87.000 Stellen im Vergleich zum Vorjahr. Die durchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen lag 2011 laut dem statistischen Bundesamt bei 41,04 Mio. Menschen.

Den positiven Trend bestätigt auch das Abstimmungs-Ergebnis unserer letzten Umfrage des Monats („Plant Ihr Unternehmen, 2012 neue Mitarbeiter einzustellen?“): Sieben von zehn Teilnehmern stimmten mit „Ja“.

Redaktion (allg.)