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© PIXELIO/Paul-Georg Meister
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„Der Bewerbermarkt für Auszubildende ist größtenteils schon leergefegt“, warnt Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). 

Es habe dieses Jahr einen regelrechten Boom auf dem deutschen Lehrstellenmarkt gegeben: 8,2 % mehr Neuverträge als im Vorjahr – das ist die Bilanz nach dem ersten Halbjahr 2011. Insgesamt hätten die Unternehmen 186.786 Ausbildungsverträge abgeschlossen. In den westlichen Bundesländern sei ein Plus von 8,9 % zu verzeichnen, im Osten um 3,4 %. Als Grund hat der DIHK-Präsident Vorzieheffekte ausgemacht: „Die Betriebe schließen früher als in den vergangenen Jahren Ausbildungsverträge ab. Für die Jugendlichen bedeutet dies: Je früher sie sich bewerben, desto größer sind die Chancen auf den Traumjob. Viele Betriebe starten schon jetzt die Suche nach den besten Bewerbern für 2012.“ Den Anstieg bei den Neuverträgen bewertet Driftmann als beachtlich, denn „laut Bundesagentur für Arbeit schrumpft in diesem Jahr erneut die Zahl der Bewerber – trotz doppelter Abijahrgänge in Bayern und Niedersachsen und Aussetzung der Wehrpflicht.“ Die trotzdem gestiegene Zahl von Verträgen zeige, dass mehr Unternehmen auch Altbewerbern und lernschwächeren Jugendlichen eine Chance gäben. Trotzdem warnt Driftmann: „Um noch mehr Verträge abzuschließen, fehlen mit Blick auf das Gesamtjahr geeignete Bewerber.“

Das Arbeitsrecht unterliegt dem ständigen Wandel der Rechtsprechung. Handwerkliche Fehler sind teuer und vermeidbar. Personalverantwortliche müssen dafür die aktuellen Entwicklungen im Auge behalten.

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