Jobs, die besonders krank machen

(c) Thorben Wengert / pixelio.de
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Ursachen von Fehlzeiten sind je nach Berufsgruppe unterschiedlich. Aufgrund psychischer Belastungen sind Arbeitnehmer in Callcentern oder der Altenpflege besonders häufig krank. Im Bereich Entsorgung und der industriellen Gießerei sind es meist Muskel-Skelett-Erkrankungen, fand das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) in einer Analyse heraus.

Die ausgeübte Tätigkeit hat besonderen Einfluss auf die Art und Häufigkeit der Fehlzeiten. In der Ver- und Entsorgung fehlen Beschäftigte ca. 31 Tage, danach folgen die Metallverarbeitung sowie Verkehr und Transport. Das sind Jobs mit hohen körperlichen Belastungen und überdurchschnittlich vielen Unfällen. Ebenfalls oft krank sind Mitarbeiter in der industriellen Gießerei und in der Altenpflege sowie Straßen- und Tunnelwärter oder Bus- und Straßenbahnfahrer.
Hochschullehrer bleiben wegen Krankheit dagegen nur etwa 4 Tage zuhause. Auch Ärzte, Berufe in der Softwareentwicklung sowie der technischen Forschung und Entwicklung haben nur wenige Fehltage.

Insgesamt sind psychische Erkrankungen erkennbar angestiegen. Noch 2013 stagnierte diese Entwicklung, Jetzt nahm sie mit 9,7 % deutlich zu. Psychische Leiden verursachen oft lange Ausfallzeiten: Ein Krankheitsfall dauerte etwa 25 Tage und damit doppelt so lange wie im Jahr 2014.

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