Kaum betriebliche Gesundheitsförderung für Ältere

(c) Rainer Sturm / pixelio.de
(c) Rainer Sturm / pixelio.de

Deutsche Unternehmen vernachlässigen laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts YouGov die Folgen des demografischen Wandels. Lediglich 34 % der befragten Arbeitnehmer gaben an, dass ihr Betrieb Angebote zur Gesundheitsförderung speziell für ältere Angestellte bietet. Betrachtet man die über 50-jährigen Erwerbstätigen, zeigt sich die unterschiedliche Wahrnehmung, denn bei ihnen sinkt die Zahl auf gerade einmal 28 %.

Annähernd die Hälfte aller Studienteilnehmer hat die Situation erkannt und sieht deshalb Nachholbedarf, wobei Führungskräfte optimistischer sind als sonstige Mitarbeiter. Wie wichtig das Eingehen auf die ältere Belegschaft ist, zeigt ein Blick auf die rückläufigen Bevölkerungszahlen. Der Anteil der Senioren steigt stetig, sodass neue Lösungsansätze gefragt sind. Zwar glaubt die Hälfte der Befragten, dass sie unter den gegenwärtigen Bedingungen noch lange gesund und arbeitsfähig bleiben. Ganze 21 % sind hingegen der Ansicht, dass das nicht der Fall sein wird.

Aber nicht nur sozialpolitisch macht die Beschäftigung älterer Mitarbeiter Sinn. Gut die Hälfte der Studienteilnehmer schätzt die Erfahrung und den positiven Einfluss der Senioren am Arbeitsplatz, was wiedrum zur Steigerung der Produktivität führen kann.

Das Jahresabo bietet 12 Ausgaben der Zeitschrift, 1 gratis-Webinar, AuA-Magazin App + ePaper und eine Prämie Ihrer Wahl - z.B. die praktische 3 in 1 Kofferwaage!

Printer Friendly, PDF & Email

Mehr als die Hälfte der deutschen Erwerbstätigen hält Arbeit für alternativlos. Selbst wenn man ihnen ein hohes Arbeitslosengeld zusichern würde,

In Deutschland arbeiteten im Jahr 2013 rund 8,7 % der 65- bis 74-Jährigen. Ein Wert, der knapp über dem EU-Durchschnitt von 8,5 % liegt. Im Jahr 2005

Eine Stduie der Global Businesss Travel Association (GBTA) in Partnerschaft mit SAP Concur hat ergeben, dass 82 % der Geschäftsreisenden es

Die Zahl der Erwerbstätigen über 65 Jahre ist rasant angestiegen. Oft arbeiten die Rentner freiwillig – und nicht, weil sie darauf angewiesen sind.

Fachkräftelücken werden bis 2030 insbesondere bei Gesundheitsberufen, Managern und leitenden Angestellten, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern

Der Gedanke, ältere Arbeitnehmer gehören in den Lehnstuhl statt an die Werkbank, spukt nach wie vor durch viele Arbeitgeberköpfe und erschwert