Kinder: Frauen arbeiten weniger – Männer mehr

Quelle: pexels.com
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Die Universität Duisburg-Essen hat am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) untersucht, wie sich die Arbeitszeiten nach dem ersten Kind verändern. Danach ist der Unterschied zwar kleiner geworden, aber immer noch vorhanden.

Demnach arbeiten besonders Mütter von kleinen, noch nicht schulpflichtigen Kindern heute länger als früher. Dies sei damit in Verbindung zu bringen, dass ein Rechtanspruch für einen Betreuungsplatz besteht.
Trotzdem ist die Verringerung der Arbeitszeit bei Frauen mit Kindern immer noch messbar. Je mehr Kinder desto geringer sind die Arbeitszeiten.
Frauen ohne Kinder arbeiten nach den veröffentlichten Zahlen ca. 36 Stunden. Mit Kindern liegt die wöchentliche Arbeitszeit abhängig vom Alter und der Anzahl des Kindes bei ca. 25 Stunden pro Woche.
Bei Vätern fällt der Befund hingegen anders aus. Die Arbeitszeit ist gleichbleibend bei ca. 40h. Sie fällt sogar minimal höher aus als bei kinderlosen Männern.

Die Studie ist somit ein Weckruf. Gerade zu Zeiten des Fachkräftemangels ist der Wegfall von Arbeitnehmerinnen mit Kindern erheblich. Die BDA twitterte hierzu kürzlich: „Die Politik muss bessere Rahmenbedingungen schaffen, damit mehr Frauen vollzeitnah und in Führungspositionen arbeiten können. Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss zu einer Top-Priorität der neuen Bundesregierung werden.“

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