"Korrektur" von Schröders Agenda 2010?

© Tim Reckmann / pixelio.de
© Tim Reckmann / pixelio.de

Nach übereinstimmenden Medienberichten will sich der designierte Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, u. a. für weniger befristete Arbeitsplätze einsetzen und die Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld I verlängern. Das liefe auf deutliche Änderungen an der von Gerhard Schröder angestoßenen Agenda 2010 hinaus.

In Sachen Arbeitslosengeld soll in den nächsten Wochen ein konkretes Programm von Bundesarbeitsministerin Andreas Nahles folgen. Momentan erhalten Arbeitslose unter 50 Jahren für zwölf Monate das sog. ALG I. Ältere Betroffene können es bis zu 24 Monate beziehen.
Hinsichtlich der Verringerung von Befristungen schwebt Schulz vor, nur noch sachliche Gründe gelten zu lassen. Das wäre ein massiver Eingriff in die bisherigen Regelungen.
Zudem will der Sozialdemokrat die betriebliche Mitbestimmung auf Firmen mit ausländischer Beteiligung ausweiten und den Kündigungsschutz für Mitarbeiter, die Betriebsratswahlen organisieren, verschärfen.

Kein Papier mehr? Dann ist AuA-Digital genau das Richtige für Sie. Einfach 60 Tage kostenlos testen. Nutzen Sie die papierlose Abrufbarkeit von tausenden Fachinformationen und Entscheidungs-Kommentaren.

Printer Friendly, PDF & Email

Wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mitteilt, tritt heute das Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz in Kraft. Damit können viele

Mehr als die Hälfte der deutschen Erwerbstätigen hält Arbeit für alternativlos. Selbst wenn man ihnen ein hohes Arbeitslosengeld zusichern würde

Im vergangenen Jahr waren sog. Erwerbspersonen (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie Empfänger des Arbeitslosengeldes I) in Deutschland

Das neue Rentenpaket ist gerade erst in Kraft getreten und begegnet bereits jetzt verfassungsrechtlichen Bedenken. Der wissenschaftliche Dienst des

Verliert ein schwerbehinderter Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz, darf ihn die Arbeitgeberin wegen seiner Behinderung bei der Bemessung einer

Eine Krankenschwester hat Anspruch auf Beschäftigung ohne die Zuteilung von Nachtschichten. Voraussetzung ist, dass sie zur Nachtarbeit aus