Krankenstand bleibt auf hohem Nivau

©PIXELIO/Andrea Damm
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Von einer Grippewelle ist bei den sommerlichen Temperaturen zwar gerade nichts zu spüren, dennoch ist der Krankenstand auch im ersten Halbjahr 2012 auf einem hohen Stand geblieben. Dies geht aus der Krankenstandsstatistik des BKK Bundesverbands hervor.

In der ersten Jahreshälfte 2012 lag der monatsdurchschnittliche Krankenstandswert bei 4,4 %. Arbeitnehmer waren somit im ersten Halbjahr 8 Tage krankgeschrieben. Dieser Wert entspricht genau dem Vorjahresergebnis.

Die meisten Fehltage sind dabei auf Muskel- und Skeletterkrankungen (vor allem Rückenleiden) zurückzuführen (26,3 %) sowie auf Atemwegserkrankungen (14 %). Zum ersten Mal stehen psychischen Erkrankungen mit 13 % aller Krankentage an dritter Stelle.  Eine Krankschreibung wegen psychischer Beschwerden dauerte zudem 2011 mit 37 Tagen durchschnittlich am längsten.

Gründe für die Zunahme bei den Krankentagen sind darin zu sehen, dass die Belegschaften älter geworden sind und das Durchschnittsalter der Erwerbstätigen sich auf 41,3 Jahre erhöht hat. Auch beeinflussen Langzeiterkrankungen den Krankenstand erheblich.

Arbeitgeber sind oft verunsichert, wie sie mit Betroffenen umgehen sollen. Das Buch gibt ein umfassenden Einblick ins Thema.

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