Liebesabenteuer am Schreibtisch
Nicht wenige Arbeitnehmer sind in der Vergangenheit eine Affäre mit einem Kollegen eingegangen. Zwar klingt die Zahl von 14 % eher bescheiden, schaut man jedoch auf die Altersgruppe der 18- bis 29-jährigen erhöht sich der Wert auf 30 %. Eine Forsa-Studie kam im Auftrag des beruflichen Netzwerks Xing darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass grundsätzlich 22 % der Berufstätigen keine Bedenken gegen eine Beziehung zu einem Kollegen haben. Auffallend ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern. Das weibliche Geschlecht ist mit nur 12 % Zustimmung insgesamt eher abgeneigt, wohingegen 28 % der Männer nichts gegen eine Affäre am Arbeitsplatz einzuwenden haben.
Eine eindeutige Grenze für die Teilnehmer der Studie ist jedoch dann erreicht, wenn es um das Thema „Hochschlafen“ geht. Lediglich 5 % würden auf diesem Weg ihrer Karriere nachhelfen, wobei sich auch hier die junge Generation mit 13 % auffällig aktiv zeigen würde. Kommt es tatsächlich zu einer Affäre, dann befindet sich der Partner ganz überwiegend auf der gleichen Hierarchiestufe. Bei 39 % funkte es nach Feierabend oder auf Sommerfesten und Weihnachtsfeiern. Für 10 % begann das Abenteuer innerhalb der regulären Arbeitszeit im Büro, dann aber während der Abendstunden.
Tatsächlich Sex am Arbeitsplatz hatten schließlich 8 % der Arbeitnehmer und 15 % der unter 30-jährigen. Personalverantwortliche liegen übrigens unabhängig von ihrem Alter mit rund 11 % über dem Durchschnitt.
