Managerimport - Führungskräfte aus dem Ausland

(c) Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de
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Die zunehmende Internationalisierung im deutschen Mittelstand macht auch beim Besetzen von Führungsposten nicht Halt. So suchen 54 % der Personalverantwortlichen mittelständischer Unternehmen auch jenseits der Landesgrenzen Kandidaten für Management-Positionen der ersten bis dritten Ebene an ihren deutschen Standorten.

Allerdings ist der grenzüberschreitende Rekrutierungsprozess deutlich schwieriger als ein nationales Auswahlverfahren. Größte Hürden sind Sprachunterschiede (43 %), gefolgt von fehlendem Zugang zu potenziellen Kandidaten im Ausland und Schwierigkeiten aufgrund unterschiedlicher Landesmentalitäten (jeweils 34 %).

Dies sind die Ergebnisse der Studie „HR-Herausforderungen im Mittelstand“ der Personalberatung InterSearch Executive Consultants, für die sie über 200 Personalverantwortliche in Unternehmen ab 250 Mitarbeitern befragte. "Mangelnder Zugang zu geeigneten Kandidaten ist auch bei der nationalen Manager-Rekrutierung die größte Hürde. Im Ausland ist das Problem jedoch noch gravierender und führt häufig dazu, dass der Pool an Kandidaten zu klein für ein professionelles Auswahlverfahren ist", erklärt Thomas Bockholdt, Managing Partner bei InterSearch und verweist auf Abhilfe. Denn immerhin bieten laut Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) bereits 24 % der Personalberater die Auslandssuche an.

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