Mehr Mindestlohn in Aus- und Weiterbildung

Source: pixabay.com
Source: pixabay.com

Ab 1.1.2016 steigt die Mindestvergütung für pädagogisches Personal in Aus- und Weiterbildung – in den alten Bundesländern auf 14,00 Euro und in den neuen auf 13,50 Euro. Ab Januar 2017 gibt es bundesweit 14,60 Euro, teilte die Bundesregierung am 2.12.2015 mit.

Der Mindestlohn gilt auch für Beschäftigte, die von Arbeitgebern mit Sitz im Ausland entsendet werden. Die Tarifparteien hatten am 27.8.2015 einen Änderungstarifvertrag geschlossen und daraufhin beantragt, den vereinbarten Mindestlohn für allgemeinverbindlich erklären zu lassen. D. h., er gilt auch in nicht tarifgebundenen Aus- und Weiterbildungsunternehmen.
Außerdem beträgt der Urlaubsanspruch bei einer 5-Tage-Woche nun mindestens 29 Arbeitstage.

Nach dem AEntG bleiben branchenbezogene Mindestlöhne weiter möglich, um der individuellen Situation der jeweiligen Sparte gerecht zu werden. Momentan hat die Bundesregierung in 18 Branchen Mindestlöhne für allgemeinverbindlich erklärt. Sie gelten damit flächendeckend für in- und ausländische Arbeitnehmer und liegen allesamt über dem gesetzlichen Mindestlohn i. H. v. 8,50 Euro.

Krankheit und Fehlverhalten führen in der Praxis häufig zu einer Belastung des Arbeitsverhältnisses, die den Arbeitgeber darüber nachdenken lässt, das Arbeitsverhältnis vielleicht zu beenden.

Printer Friendly, PDF & Email

Für die Beschäftigten im Gerüstbauerhandwerk gilt seit dem 1. Mai ein höherer Mindestlohn. Er beträgt 10,70 Euro pro Stunde und steigt nochmals ab Mai

Das Bundeskabinett hat in seiner letzten Sitzung vor Jahresende eine Lohnuntergrenze für die Zeitarbeit, sowie neue Mindestlohngrenzen für das

Ein Großteil der tariflichen Branchenmindestlöhne liegt deutlich über dem gesetzlich festgelegten Mindestlohn, sagt Dr. Reinhard Bispinck (Leiter des

In der Corona-Krise nimmt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) die Löhne von Pflegekräften und Beschäftigten im Einzelhandel ins Visier. Er

Leistungen des Arbeitgebers sind als funktional gleichwertig zum tariflichen Mindestlohn auf diesen anzurechnen, wenn sie die tarifliche

Die Pflegekommission hat sich nach Angaben des BMAS am 25.4.2017 auf höhere Mindestlöhne für die Beschäftigten in der Pflege geeinigt. Das betrifft