Mitarbeiter im Unternehmen halten: so geht’s

Quelle: pixabay.com
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Die Outplacement- und Karriereberatung von Rundstedt hat in einer aktuellen Talents & Trends-Befragung untersucht, warum Unternehmen ihre Mitarbeiter an die Konkurrenz verlieren. Hauptkündigungsgrund ist der fehlende Ausgleich für angefallene Überstunden. Mehr als zwei Drittel der Befragten (68 %) gab an, dass sie bei fehlendem Ausgleich für Überstunden ihren Arbeitgeber wechseln würden. Zweithäufigster Kündigungsgrund ist die Stimmung unter den Kollegen. 65 % würden sich nach einem neuen Job umsehen, wenn hier die Chemie nicht stimmt. Stress und Leistungsdruck sind ebenfalls keine guten Voraussetzungen, wenn Arbeitgeber ihre Mitarbeiter halten wollen. 60 % nehmen enge Timings und unhaltbare Deadlines als Anlass zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten gaben an, dass sie das Unternehmen verlassen würden, wenn keine Leistungsanreize wie eine regelmäßige Gehaltserhöhung oder Weiterentwicklungs- bzw. Aufstiegschancen existieren würden.

Akademiker wollen Entscheidungsbefugnis

Hochschulabsolventen sind im Hinblick auf fehlenden Überstundenausgleich übrigens besonders sensibel. Ganze 74 % würden ihren Arbeitgeber unter solchen Bedingungen verlassen. Ein schlechtes Arbeitsklima wäre für 72 % ein Grund zur Kündigung. Viel Wert legen Akademiker zudem auf eine positive Feedback-Kultur. Wichtig ist ihnen außerdem ein gewisses Maß an Selbstbestimmtheit im Beruf. Sie möchten für ihren Bereich Verantwortung übernehmen und würden kündigen, wenn ihnen keine Entscheidungsbefugnis dafür erteilt würde.

Attraktives Gesamtangebot ist wichtig

Arbeitgeber sollten bereits bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter die Teamstrukturen im Blick haben, um für ein gutes Klima zu sorgen. Je nach Bildungshintergrund fallen  Entwicklungswünsche und Unzufriedenheit sehr unterschiedlich aus. Führungskräfte sollten sich daher auf informeller Ebene  regelmäßig mit den Arbeitnehmern austauschen, um eben diese kritischen Punkte rechtzeitig zu erfahren und bei eventuellen Problemen erfolgreich entgegensteuern zu können.

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Der Kläger war vom 1.11.1991 bis zum 31.12.2001 bei der Stadt Wolfsburg beschäftigt. Seit dem 1.1.2002 ist er bei der beklagten Stadt