Neuer Beirat für Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Der unabhängige Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf nimmt seine Arbeit auf. Wie das Bundefamilienministerium vergangene Woche mitteilte, berief Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek dazu in der konstituierenden Sitzung die 21 ehrenamtlichen Mitglieder.

Das Gremium begleitet die Umsetzung der Regelungen zu beruflichen Auszeiten und berät über die Folgen. Der Fokus liegt v. a. auf den neu geschaffenen Flexibilisierungen im Pflegezeitgesetz (PflegeZG) und Familienpflegezeitgesetz (FPfZG). Der Beirat setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

  • Prof. Christel Bienstein (Vorsitzende), Universität Witten/Herdecke
  • Prof. Dr. Andreas Hoff (stellvertretender Vorsitzender), Hochschule Zittau/Görlitz
  • Andreas Besche, Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
  • Brigtte Bührlen, Wir! Stiftung pflegender Angehöriger
  • Manfred Carrier, Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband
  • Herbert Heyd, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes
  • Susanne Kahl-Passoth, Deutscher Frauenrat
  • Monika Kaus, Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.
  • Gernot Kiefer, GKV-Spitzenverband
  • Uwe Lübking, Deutscher Städte- und Gemeindebund
  • Hartmut Matiaske, Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA)
  • Silke Niewohner, Wir pflegen - Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland e.V.
  • Christina Ramb, BDA - DIE ARBEITGEBER
  • Dr. Simone Real, Sozialverband Deutschland (SoVD)
  • Christel Riemann-Hanewinckel, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF) e.V.
  • Martin Rosowski, Bundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.
  • Dr. Anja Schneider, Deutscher Hospiz- und PalliatvVerband e.V.
  • Bernhard Scholten, Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz
  • Ulrich Silberbach, dbb beamtenbund und tarifunion
  • Jana Teske, Arbeiterwohlfahrt - Bundesverband e.V.
  • Anja Weusthoff, DGB-Bundesvorstand

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