Notfall: Was erwarten Geschäftsreisende vom Arbeitgeber?

Quelle: pixabay.com
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Eine Stduie der Global Businesss Travel Association (GBTA) in Partnerschaft mit SAP Concur hat ergeben, dass 82 % der Geschäftsreisenden es hinsichtlich ihrer eigenen Sicherheit für wichtig erachten, dass ihre Firma über ihre Reisepläne im Voraus Bescheid weiß. Allerdings kann nur knapp die Hälfte der Unternehmen Reisepläne erfassen, wenn diese außerhalb ihrer unternehmenseigenen Kanäle gebucht werden.
Für die Studie wurden 1.252 europäische Geschäftsreisende in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den nordischen Ländern, Belgien und den Niederlanden befragt.

„In einer Notsituation, sei es eine Naturkatastrophe oder ein Terroranschlag, sind Unternehmen für die Sicherheit ihrer Reisenden verantwortlich. Eine schnelle Reaktion und die Möglichkeit, betroffene Mitarbeiter innerhalb von Minuten zu identifizieren und zu finden, sind unerlässlich. Diese Studie zeigt, dass Unternehmen eine Lösung dieser Herausforderungen aufgezeigt werden sollte, egal ob Reisende über Online Booking Tools (OBT) ihres Unternehmens oder außerhalb gebucht haben“, weiß Pierre-Emmanuele Tetaz, Senior Vice President & General Manager EMEA bei SAP Concur.

73 % der Geschäftsreisenden erwarten, dass sie von ihrem Arbeitgeber innerhalb von zwei Stunden nach einem Notfall proaktiv kontaktiert werden. Die Mehrheit der Befragten würde sich von sich aus nicht an das Unternehmen wenden, wenn Hilfe benötigt würde. Die Verantwortung obliegt damit allein der Firma.
Viele Arbeitnehmer verlängern ihren Business-Trip um einige Tage, um einen privaten Teil. Ein Drittel der Befragten sieht ihren Arbeitgeber auch für den privaten Teil der Reise in der Pflicht.
Über 80 % der Studienteilnehmer nutzten im letzten Jahr das OBT ihres Unternehmens. Im Gegenzug buchten jedoch zwei Drittel der Mitarbeiter Flüge oder Hotel alternativ auch direkt beim Anbieter oder über ein Online-Reisebüro (OTA). Diese Entwicklung schreitet immer weiter voran. Die Gründe sind vielfältig: Preisgestaltung, Komfort oder Auswahl. Die Herausforderung liegt hier darin, dass fremde Kanäle oftmals nicht von den Reiserichtlinien eines Unternehmens zugelassen sind.
Viele Geschäftsreisende würden sich bei der Buchung über ein OTA außerdem einen effizienteren (43 %) und besser personalisierten Buchungsprozess (42 %) wünschen. Eine intelligente Spesenrechnung (38 %) sowie eine automatisierte Spesenprüfung (34 %) standen ebenfalls ganz oben auf der Liste.

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