Offene Stellen weiter gestiegen

Quelle: pexels.com
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Der Fachkräftemangel in Deutschland spitzt sich weiter zu. Mit 1,2 Millionen offenen Stellen wird ein neuer Höchststand erreicht. Allerdings gibt es zwei Faktoren, mit denen Arbeitgeber ihre Chancen verbessern können.

Der Bedarf ist damit laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Vergleich zum Vorjahr um weitere 128.000 Stellen, im Fünfjahreszyklus sogar um 313.000 gestiegen. Besonders drastisch ist diese Zahl, weil bei 83,1 % ein akuter Arbeitskraftbedarf besteht. Am stärksten betroffen sind Dienstleistungsbetriebe, das Handelsgewerbe und verarbeitende Unternehmen. Auffällig ist auch, dass große Unternehmen und Konzerne ab 500 Mitarbeitern geringere Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von neuem Personal haben. Besonders hart werden hingegen mittelständische Arbeitgeber und Kleinstbetriebe getroffen. Hier ist der zu besetzende Stellenbedarf am höchsten.

16 % der Ausschreibungsgesuche erfordern eine Hochschulqualifikation, 20 % richten sich an ungelernte Arbeitnehmer. Besonders hart umkämpft ist der Arbeitsmarkt bei dem Ausbildungspersonal. 64 % der Stellen sind mit Arbeitnehmern aus diesem Sektor zu besetzen.
Der Fachkräftemangel hat Deutschland somit weiterhin fest im Griff. Zudem fällt besonders ins Gewicht, dass Bewerber oftmals unzureichend qualifiziert sind (18 %) oder es zu wenig Personal gibt (24 %). Diese Variablen können Arbeitgeber nur schwer beeinflussen.
Häufig kommt ein Arbeitsvertrag aber auch nicht zustande, weil der Arbeitssuchende mit den Arbeitsbedingungen nicht einverstanden ist (12 %) oder die Lohnvorstellungen nicht übereinstimmen (11 %). Gerade bei den Arbeitsbedingungen können sich Arbeitgeber jedoch einen kleinen Wettbewerbsvorteil mit viel Kreativität und wenig Aufwand verschaffen. Festzuhalten ist aber auch, dass die Lage weiter angespannt bleibt.

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