Ohne Flexibilität keine Bewerber

Quelle: pixabay.com
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Mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer würde einen Job ohne flexibles Arbeitsmodell ablehnen. Wie hoch die Zahl genau ist und wie sich mehr Flexibilität im Arbeitsalltag auswirkt, hat eine Studie von Regus, einem Anbieter von Bürolösungen, herausgefunden. Weltweit wurden hierzu rund 40.000 Menschen befragt.

Als größter Vorteil wird die bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben angesehen. 78 % glauben an eine bessere Work-Life-Balance. 73 % der befragten Arbeitnehmer erhoffen sich insgesamt mehr Freizeit, weil sie Arbeitsort und Arbeitsumfang frei wählen können. Auch Arbeitgeber erkennen die Vorteile: Dank weniger Pendelei seien Mitarbeiter ausgeruhter, sagen zumindest 57 % und jeder zweite glaubt an einen gesünderen Lebenswandel der Belegschaft. Immerhin 85 % der Unternehmer denken, dass die Angestellten so mehr Zeit für sportliche Aktivitäten haben. Einig sind sich die Befragten mit 93 % Zustimmung, dass flexible Arbeitsmodelle zu mehr Zeit für Familie und Freunde führen. Aus diesem Grund würden sich 92 % im Zweifel für einen Job entscheiden, in dem sie ihr Arbeitsmodell flexibel gestalten können.

Die wohl wichtigste Zahl für Arbeitgeber lautet aber 61. So viel Prozent würden eine Stelle gar ablehnen, wenn diese ihnen keine flexiblen Möglichkeiten gibt. Patrick Bakker, CEO Central Europe, von Regus bringt es auf den Punkt: „Unternehmen, die wertvolle, hochqualifizierte Arbeitskräfte für sich gewinnen und an sich binden möchten, dürfen die Bedeutung einer guten Work-Life-Balance nicht mehr außer Acht lassen“.

Das Arbeitsrecht unterliegt dem ständigen Wandel der Rechtsprechung. Handwerkliche Fehler sind teuer und vermeidbar. Personalverantwortliche müssen dafür die aktuellen Entwicklungen im Auge behalten.

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