Rechengrößen in der Sozialversicherung 2019 beschlossen

Quelle: pixabay.com
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Das Bundeskabinett hat am 10.10.2018 die Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen 2019 beschlossen.

Damit werden die maßgeblichen Werte entsprechend der Einkommensentwicklung im vergangenen Jahr (2,52 % im Bundesgebiet, 2,46 % in den alten und 2,83 % in den neuen Bundesländern) turnusgemäß angepasst. Im Rahmen der Ermittlung der Einkommensentwicklung stellt man auf die Veränderung der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer ohne Personen in Arbeitsgelegenheiten mit Entschädigungen für Mehraufwendungen („Ein-Euro-Jobs“) ab.

Die Rechnungsgrößen für das kommende Jahr auf Basis des Referentenentwurfs im Überblick:

  • Beitragsbemessungsgrenze (allgemeine Rentenversicherung): 80.400 Euro jährlich West und 73.800 Euro jährlich Ost
  • Beitragsbemessungsgrenze (knappschaftliche Rentenversicherung):
    98.400 Euro jährlich West und 91.200 Euro jährlich Ost
  • Beitragsbemessungsgrenze (Arbeitslosenversicherung):
    80.400 Euro jährlich West und 73.800 Euro jährlich Ost
  • Versicherungspflichtgrenze (Kranken- u. Pflegeversicherung):
    60.750 Euro jährlich West und Ost
  • Beitragsbemessungsgrenze (Kranken- u. Pflegeversicherung):
    54.450 Euro jährlich West und Ost
  • Bezugsgröße in der Sozialversicherung:
    37.380 Euro jährlich West (Wert gilt in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung bundeseinheitlich) und 34.440 Euro jährlich Ost

Das vorläufige jährliche Durchschnittsentgelt in der Rentenversicherung beträgt 38.901 Euro.

 

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