Sozialversicherungsrechengrößen 2016 beschlossen

Source: commons.wikimedia.org
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Am 14.10.2015 hat das Bundeskabinett die Verordnung Sozialversicherungsrechengrößen 2016 beschlossen. Laut BMAS werden so die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung gemäß der Einkommensentwicklung von 2014 angepasst. Die Verordnung legt jährlich auf Grundlage klarer, unveränderter gesetzlicher Bestimmungen die Werte fest.

Die Einkommensentwicklung des letzten Jahres betrug in Deutschland 2,66 % (2,54 % West und 3,39 % Ost). Abgestellt wird bei der Berechnung auf die Veränderung der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer ohne Berücksichtigung von Personen in sog. „Ein-Euro-Jobs“. Vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrats lauten die Werte:

  • Beitragsbemessungsgrenze allgemeine Rentenversicherung/Arbeitslosenversicherung 6.200 Euro (Monat/West) und 74.400 Euro (Jahr/West) sowie 5.400 Euro (Monat/Ost) und 64.800 Euro (Jahr/Ost)
  • Beitragsbemessungsgrenze knappschaftliche Rentenversicherung 7.650 Euro (Monat/west) und 91.800 Euro (Jahr/West) sowie 6.650 Euro (Monat/Ost) und 79.800 (Jahr/Ost)
  • Versicherungspflichtgrenze Kranken- und Pflegeversicherung 4.687,50 Euro (Monat/West und Ost) und 56.250 Euro (Jahr/West und Ost)
  • Beitragsbemessungsgrenze Kranken- und Pflegeversicherung 4.237,50 Euro (Monat/West und Ost) und 50.850 Euro (Jahr/West und Ost)
  • Bezugsgröße Sozialversicherung 2.905 Euro (Monat/West) und 34.860 Euro (Jahr/West) sowie 2.520 Euro (Monat/Ost) und 30.240 Euro (Jahr/Ost)

Das vorläufige Durchschnittsentgelt pro Jahr in der Rentenversicherung beträgt bundeseinheitlich 36.267 Euro.

Ein Arbeitszeugnis zu formulieren, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Waren die Leistungen „zu unserer vollsten Zufriedenheit“? Darf man etwas Negatives ins Zeugnis schreiben? Auf der anderen Seite ist auch das Lesen von Zeugnissen nicht einfach.

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