Weiterbildung – auf die Einbettung im Betrieb kommt es an

© Julien Christ/
pixelio.de
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Lebenslanges Lernen ist wichtig, doch so richtig erfolgreich ist die betriebliche Weiterbildung nur, wenn sie fest in die Firmenkultur integriert ist.

So lautet das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Danach machen 51 % der weiterbildungsaktiven Firmen ihren Beschäftigten regelmäßig und systematisch Kursangebote. Jeder Mitarbeiter drückt jährlich im Schnitt 33 Stunden die Schulbank im Rahmen von Seminaren und Lehrveranstaltungen, sofern die Weiterbildung zur strategischen Personalplanung gehört. Fehlt ein festes Konzept, kommen die Beschäftigten dagegen lediglich auf 23 Stunden.

Fast acht von zehn Unternehmen hoffen, durch Weiterbildung ihre Innovationsfähigkeit zu sichern. 70 % wollen ihre Mitarbeiter an sich binden. Dafür investierten die Firmen im vergangenen Jahr pro Beschäftigtem im Schnitt 1.035 Euro in Fortbildung.

Das stößt durchaus auf Gegenbliebe bei den Arbeitnehmern. Deutlich mehr als die Hälfte von ihnen gaben an, teilzunehmen, um sich in ihrer derzeitigen Tätigkeit zu verbessern und im Job weiterzukommen. Doch es gibt auch Hindernisse: An erste Stelle steht mangelnde Zeit, sogar noch vor den Kosten. Probleme bereitet zudem der unübersichtliche Weiterbildungsmarkt, der es erschwert, das Passende zu finden.

 

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