Zeitarbeit bleibt unreguliert

© bluedesign - fotolia.com
© bluedesign - fotolia.com

Ein Gesetz zur Gleichstellung von Zeitarbeitern und Stammbeschäftigten wird es in absehbarer Zeit nicht geben, so Ursula von der Leyen.

Damit erteilte die Bundesarbeitsministerin im Gespräch mit dem Handelsblatt allen anderslautenden Erwartungen eine klare Absage. Stattdessen setze sie auf die Selbstregulierung der Tarifparteien, die sie in einem „Monitoring-Prozess“ überwachen will. Dafür treffe sie sich im November mit Arbeitgeberpräsident Hundt und DGB-Chef Sommer, um die Entwicklungen zu bewerten. Tarifliche Lösungen seien ihrer Meinung nach gesetzlichen Regelungen vorzuziehen.

Entscheidende Bedeutung komme der Frage zu, ob „auch die nicht tarifgebundenen Arbeitgeber in ausreichendem Maße mitziehen, damit die Dinge in Ordnung kommen,“ so von der Leyen gegenüber dem Handelsblatt. Sollte das nicht geschehen, könne der Gesetzgeber immer noch eingreifen. Auch eine gesetzliche Höchstverleihdauer für Zeitarbeiter lehne sie ab und habe vor einer Überregulierung gewarnt.

Allerdings sehe die Arbeitsministerin für eine Reform des Kündigungsschutzes oder eine Lockerung befristeter Arbeitsverhältnisse ebenfalls keinen Bedarf. „Flexibilisierung heißt für mich nicht Kündigungsschutz schwächen“, habe sie deutlich gemacht. Und die Idee, befristete Arbeitsverhältnisse zu erleichtern, halte sie für „geradezu aus der Zeit gefallen“ – selbst wenn dies im schwarz-gelben Koalitionsvertrag steht.

 

Das EuGH-Urteil vom 14.05.19 schränkt die Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung stark ein. Die Normierung einer flächendeckenden Erfassung der täglichen Arbeitszeit durch ein „objektives, verlässliches und zugängliches“ Zeiterfassungssystem fordert der EugH.

Printer Friendly, PDF & Email

Die Zahl der Jobsuchenden mit Schwerbehindertenausweis erhöhte sich innerhalb eines Jahres um rund 3.000 Menschen und liegt nun bei insgesamt 179.000

Über 1,15 Millionen Menschen mit Behinderungen haben in Deutschland einen Arbeitsplatz. Das zeigt das Inklusionsbarometer Arbeit der Aktion Mensch und

Momentan widerspricht unser Rentensystem dem politisch und gesellschaftlich gesetzten Ziel der Generationengerechtigkeit, sagte jüngst Bundespräsident

Laut einem dem Handelsblatt vorliegenden Entwurf plant die Bundesregierung eine Covid-19-Arbeitszeitverordnung, die eine Verlängerung der Arbeits- und

Von wegen „altes Eisen“: Immer mehr Ältere gehen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach.

 

 

 

Das meldet das Handelsblatt und

Sechs von zehn Kandidaten haben trotz Interesse an der ausgeschriebenen Stelle ihre Online-Bewerbung schon einmal abgebrochen. Das Verfahren ist