Weniger Dienstreisen auch in Zukunft

Bild: pixabay.com
Bild: pixabay.com

Als Folge der Corona-Krise halten es 57 % der deutschen Unternehmen für wahrscheinlich, dass sie die Anzahl ihrer Geschäftsreisen dauerhaft reduzieren. Das geht aus der Konjunkturumfrage des ifo Instituts hervor. Die Industrie geht mit 64 % voran, gefolgt von den Dienstleistern mit 60 %.

Handels- (39 %) und Bauunternehmen (29 %) sind laut Konjunkturumfrage weniger betroffen. Deutlich reduzieren wollen Dienstreisen in Zukunft die Pharmabranche (80 %), Computerhersteller (77 %), Hersteller von Glas und Keramik (72 %) sowie Chemieunternehmen (71 %) und Getränkehersteller (71 %). Weniger reisen wollen darüber hinaus vor allem IT-Dienstleister und Unternehmensberater (je 80 %) sowie Firmen aus Forschung und Entwicklung (74 %), Werbung und Marktforschung (72 %).

Sie möchten unsere Premium-Beiträge lesen, sind aber kein Abonnent? Testen Sie AuA-PLUS+ 2 Monate kostenfrei inkl. unbegrenzten Zugriff auf alle Premium-Inhalte, die Arbeitsrecht-Kommentare und alle Dokumente der Genios-Datenbank.

Printer Friendly, PDF & Email

Im November hat sich der Anteil der Firmen mit Kurzarbeit erstmals seit Monaten wieder erhöht und stieg auf 28 % (Oktober: 24,8 %). Dieses Ergebnis

Das Arbeiten im Homeoffice erlebt auch im aktuellen zweiten Lockdown einen Boom, dennoch wollen nur 6,4 % der Unternehmen in den kommenden zwölf

Die schwächelnde Konjunktur wirkt sich zeitlich verzögert auf den Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus. Der „Hays-Fachkräfte-Index“ sank im 2. Quartal 2019