Arbeitskosten in Deutschland liegen über EU-Durchschnitt

Quelle: pixabay.com
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Hierzulande zahlen Arbeitgeber durchschnittlich 35 Euro pro Stunde Arbeitseinsatz. Zum Vergleich: Der Durchschnitt innerhalb der EU lag im Jahr 2018 bei 26,60 Euro. Das teilte das Statistische Bundesamt anlässlich des Tages der Arbeit am 1. Mai mit.

Die höchsten Arbeitskosten je Zeitstunde fallen weiterhin in Dänemark an. Hier liegt der Wert bei 44,70 Euro. Es folgen Luxemburg (40,30 Euro), Belgien (40 Euro), Schweden (39,30 Euro) und Frankreich (36,50 Euro). Am niedrigsten ist das Arbeitskostenniveau in Bulgarien mit 5,30 Euro. Etwas teurer wird es in Rumänien (6,50 Euro), Litauen (9,20 Euro), Lettland (9,70 Euro) sowie Polen und Ungarn (beide liegen mit 9,90 Euro gleichauf).

Die Statistik erfasst Arbeitsplätze in der Industrie und in wirtschaftlichen Dienstleistungen. Ausgenommen ist der öffentliche Dienst.

Die untersuchten Arbeitskosten setzen sich aus dem Bruttoverdienst der Arbeitnehmer sowie den Lohnnebenkosten zusammen. Hinsichtlich der Lohnnebenkosten liegt Deutschland sogar unter dem EU-Durchschnitt von 30 Euro. Im vergangenen Jahr mussten Arbeitgeber auf 100 Euro Bruttoverdienst zusätzlich 27 Euro Lohnnebenkosten zahlen. Den höchsten Wert in diesem Bereich weist Schweden auf, wo Unternehmen mit Nebenkosten i. H. v. 48 Euro rechnen müssen. Schlusslicht ist Malta mit 8 Euro.

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