Azubi-Recruiting: Die stehen total auf Facebook

© PIXELIO/Gerd Altmann
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Während die Senioren unter den Youngsters, bestehend aus Studenten und Young Professionals, der Jobsuche via Facebook noch eher skeptisch gegenüberstehen, liegt sie bei den Schülern von heute total im Trend.

So lautet das Ergebnis der „Social-Media-Studie“ von Kienbaum Communications. Befragt wurden rund 1.200 Schüler unterschiedlicher Schultypen zwischen 14 und 20 Jahren. Von diesen hätten 82 % es gut gefunden, wenn Unternehmen sich mit Karriereseiten in sozialen Netzwerken präsentieren. 60 % seien auch schon einmal auf so einer Seite gewesen und fänden sie hilfreich bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Vor allem die direkten Informationen begeisterten viele. „Die Umfrage zeigt, dass Social-Media-Plattformen zu einem ernst zu nehmenden Faktor werden, wenn es darum geht, als Arbeitgeber mit Schülern zu kommunizieren und sie über die Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen zu informieren“, sagt Iris Kürfgen, Seniorberaterin bei Kienbaum Communications.

 

Doch Social Media hin oder her, unter dem Strich seien auch bei den Schülern noch immer die Suchmaschinen die erste Wahl. 80 % würden auf diesem Weg nach Lehrstellen und dualen Studiengängen fahnden. 55 % informierten sich direkt auf der Website des Unternehmens oder auf Berufsmessen. 44 % surften in Jobbörsen, um nach ihrer beruflichen Zukunft zu fahnden.

Für Arbeitgeber heißt es, aufzupassen, welche Informationen sich über das Unternehmen im Netz tummeln. Denn laut Studie liest rund ein Drittel der Schüler Erfahrungsberichte von Azubis in Chats, Blogs und Foren. 13 % suchten danach auch in sozialen Netzwerken. „Dieses Ergebnis spiegelt den Wunsch der Zielgruppe wider, authentische und unabhängige Informationen zu erhalten, auf deren Basis sie die Entscheidung für einen Beruf oder einen Arbeitgeber treffen können“, glaubt Kürfgen.

 

Aber auch wenn die sozialen Netzwerke beim Auszubildenden-Marketing insgesamt auf dem Vormarsch seien, habe die Studie auch überraschend traditionelle Vorlieben an den Tag gebracht. So würden 57 % der Jugendlichen Informationen zur Ausbildung am liebsten per E-Mail bekommen. Und 69 % hätten eine deutliche Präferenz für die traditionelle Papierbewerbung geäußert – was viele Unternehmen heutzutage gar nicht mehr wollen.

 

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