Das Geheimnis einer erfolgreichen Betriebsorganisation

© PIXELIO/Gerd Altmann
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Was ist derzeit die Hauptzutat für eine erfolgreiche Betriebsorganisation? – Definitiv flexible Arbeitszeiten.

 Darin seien sich die rund 400 Teilnehmer einer Befragung des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) aus Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft & Co. einig gewesen. Damit habe es die Arbeitszeitflexibilität zum ersten Mal seit Einführung des ifaa-Trendbarometers vor drei Jahren auf Platz eins geschafft. „Hier schlägt sich eindeutig nieder, dass aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Entwicklung, schwankender Auftragslage und Bestellverhalten der Kunden, die Befragten offensichtlich auf schnelle Anpassung der Kapazitäten durch eine flexible Arbeitszeitgestaltung setzen“, erklärt sich ifaa-Direktor Prof. Dr. Stowasser das Ergebnis.

 

Von allen abgefragten Kriterien zur Arbeitsorganisation habe jedoch die „Arbeitszufriedenheit“ den größten Sprung nach vorne gemacht. „Hier zeigt sich, dass in der Einschätzung nicht nur technische und organisatorische Aspekte einen hohen Stellenwert haben, sondern auch die Motivation und Interessen der Beschäftigen eine hohe, ja sogar steigende Wertschätzung erfahren“, so Stowasser. An Bedeutung zugelegt habe aber auch die „demografische Entwicklung“. Sie sei bereits das fünfte Mal in Folge gestiegen auf der Prioritätenskala.

Insgesamt gebe es jedoch Unterschiede je nach Unternehmensgröße. In Kleinbetrieben komme den Punkten „Arbeitszufriedenheit“ und „Prozessorganisation“ ein höherer Stellenwert zu. Dagegen liege der Fokus in größeren Unternehmen auf den „Produktionssystemen“ und einer „ergonomischen Arbeitsgestaltung“.

Das EuGH-Urteil vom 14.05.19 schränkt die Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung stark ein. Die Normierung einer flächendeckenden Erfassung der täglichen Arbeitszeit durch ein „objektives, verlässliches und zugängliches“ Zeiterfassungssystem fordert der EugH.

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