Erneut mehr Mitarbeiterbindung

(c) Konstantin Gastmann / pixelio.de
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Die Zahl derer, die sich nicht emotional an ihren Arbeitgeber gebunden fühlen, ist weiter gesunken. Nur 15 % haben bereits innerlich gekündigt. Ebenso wenige aber sind emotional stark an ihr Unternehmen gebunden. Fast drei Viertel leisten nur Dienst nach Vorschrift, fand der am 19.3.2015 in Berlin vorgestellte Gallup Engagement Index 2014 heraus.

Häufigster Kündigungsgrund ist der direkte Vorgesetzte und Defizite in dessen Führungsverhalten: Rund die Hälfte der Führungskräfte kam in ihre derzeitige Position aufgrund von gesammelten Erfahrungen und längerer Tätigkeit im Unternehmen. Etwas weniger waren in ihrer vorherigen Position ohne Führungsverantwortung erfolgreich. Diese Praxis ist problematisch, sagt Marco Nink, Senior Practice Consultant bei Nink. Nur ein geringer Teil sei überhaupt für eine Führungsposition geeignet.
Zugänglichkeit, Zuständigkeit und Zielorientierung sind der Grundstein guter Führung – insbesondere konstruktives Feedback, Lob und Anerkennung oder die Einbindung der Mitarbeiter in Entscheidungen.

Stimmt das Führungsverhalten nicht, leiden Mitarbeiter psychisch und physisch. Beschäftigte ohne emotionale Bindung an den Arbeitgeber fühlen sich deshalb öfter ausgebrannt. Ein Viertel kündigte bereits wegen eines Vorgesetzten, um das eigene Wohlbefinden zu verbessern.
Fast ein Fünftel der Mitarbeiter ohne emotionale Bindung sind aktiv auf der Suche nach einer neuen Anstellung und etwas mehr schauen sich zumindest ab und zu um; bei den emotional hoch gebundenen suchen nur 1 % aktiv und 6 % ab und zu.

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Die stabile Konjunktur und ein Mangel an Fachkräften sorgen für hohes Engagement in Sachen Mitarbeiterbindung auf Seiten der Arbeitgeber.

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