Fach- und Führungskräfte setzen auf Karriere
Über die Hälfte der von der „Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft“ für eine Studie befragten Fach- und Führungskräfte ist es wichtig, Karriere zu machen. Dabei sind 15 % von ihnen unzufrieden oder sehr unzufrieden mit ihrer derzeitigen beruflichen Situation.
Rund 50 % können sich wohl auch deshalb vorstellen, innerhalb der nächsten zwei Jahre den Job zu wechseln. Motiv hierfür ist aber v.a. die Suche nach einem höheren Gehalt und mehr Gestaltungsspielraum beim neuen Arbeitgeber. Eine wichtige Rolle spielt auch die Kompetenz des Vorgesetzten und eine insgesamt geringere Arbeitsbelastung. Mehr Urlaub ist hingegen nur 2 % der Befragten wichtig.
Um dies zu erreichen sind fast 60 % der Studienteilnehmer für andere Berufsfelder oder Tätigkeiten offen. Sie wären bereit, in die Tourismus- oder Freizeitbranche zu wechseln bzw. als Coach oder im Bereich Consulting zu arbeiten. Aber auch soziale Tätigkeiten in NGOs oder Non-Profit Organisationen reizen einige der Führungskräfte. Gut jeder zweite würde dafür auch auf Personalverantwortung verzichten, wenn dieser Nachteil finanziell ausgeglichen wird. Trotzdem wird von mehr als 60 % eine Führungsaufgabe als wichtig oder sehr wichtig angesehen, nur einem Drittel ist dies nicht besonders wichtig oder gar unwichtig.
