Freundliche Bewerber bekommen eine zweite Chance

Quelle: pixabay.com
Quelle: pixabay.com

Neun von zehn Personalern freuen sich über eine höfliche Antwort der Kandidaten, denen sie gerade abgesagt haben. Das kann sich für diese lohnen: Jeder vierte merkt derart freundliche Kandidaten für künftige Stellenbesetzungen vor. Dies ist das Ergebnis des Jobware Umfrage-Reports 2017.

Andererseits stören sich auch 12 Prozent der – nicht repräsentativ – Befragten an höflichen Antwortschreiben abgelehnter Bewerber. Dabei erbittet nur jeder siebte Bewerber, zukünftig in einen Kandidatenpool aufgenommen zu werden. Ebenso viele möchten den Absagegrund in Erfahrung bringen. Hier muss man allerdings vorsichtig agieren, um nicht unnötig ein Indiz für eine Benachteiligung nach dem AGG zu schaffen.

Ganze 67 Prozent der Bewerber lassen die Chance ungenutzt, sich das Unternehmen „warmzuhalten“. Sie machen sich erst gar nicht die Mühe, auf die Absage zu reagieren. Und einer von zwanzig lässt – nach eigener Auskunft – die Absage nicht auf sich beruhen: Er bekundet – manchmal sehr schroff – seinen Unmut. Mit einer freundlichen Antwort wären sie in mancher Personalabteilung sicherlich weitergekommen.

Weiterführende Links:
https://www.jobware.de/Ratgeber/Jobware-Umfrage-Report.html

Sie möchten unsere Premium-Beiträge lesen, sind aber kein Abonnent? Testen Sie AuA-PLUS+ 2 Monate kostenfrei inkl. unbegrenzten Zugriff auf alle Premium-Inhalte, die Arbeitsrecht-Kommentare und alle Dokumente der Genios-Datenbank.

Printer Friendly, PDF & Email

Wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mitteilt, tritt heute das Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz in Kraft. Damit können viele

Egal ob Berlin, Hamburg oder München – Deutschlands Großstädte sind seit Jahren Hotspots für Fachkräfte auf Jobsuche. Wie eine neue Auswertung der

Die schwächelnde Konjunktur wirkt sich zeitlich verzögert auf den Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus. Der „Hays-Fachkräfte-Index“ sank im 2. Quartal 2019

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung analysiert in seinem IAB-Kurzbericht die Zusammenhänge zwischen dem Erreichen des Rentenalters und

Im Jahr 2018 hat sich im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der in einem "Normalarbeitsverhältnis" arbeitenden Frauen um ca. 300.000 erhöht. Das ist ein

Firmen in Familienhand schaffen laut einer Studie des Center for Entrepreneurial and Financial Studies an der TU München mehr Arbeitsplätze als