Führungskräfte haben kaum positiven Einfluss auf Mitarbeiter

Quelle: pixabay.com
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Gerade einmal jeder vierte Vorgesetzte in deutschen Unternehmen kann die seelische Widerstandsfähigkeit der Beschäftigten in seinem Team stärken. Rund drei Viertel sind nur mittelmäßig oder kaum dazu in der Lage. Das geht aus der Studie „Erfolgsfaktor Wertschätzung“ von Rochus Mummert hervor.

Problematisch sind die Ergebnisse vor allem deshalb, weil fehlende Wertschätzung zu geringer emotionaler Robustheit führt. Und das wiederum ist einer der wesentlichen Risikofaktoren, um psychosomatische Krankheiten zu entwickeln. Meist ist der Burn-Out die Folge. Ein weiterer Risikofaktor hierfür ist Stress, den Mitarbeiter empfinden, wenn sie sich im Berufsalltag verausgaben, ohne hierfür einen materiellen Ausgleich oder zumindest Anerkennung erhalten. Laut Studie ist jeder zehnte Arbeitnehmer betroffen.
Studienleiter Dr. Linus Gemmeke erläutert: „Anerkennung und Wertschätzung sind ein wichtiges Mittel, um die Flexibilität, seelische Stärke und damit die psychische Gesundheit der Angestellten positiv zu beeinflussen, ebenso wie eine regelmäßige Kommunikation. Und auf beidem basiert letztlich eine positive Firmenkultur“. Zudem gibt er Führungskräften noch einen Tipp auf den Weg: Diese sollten die eigene Fähigkeit und Flexibilität im Umgang mit Druck und Veränderung immer wieder trainieren, um dieses Wissen an die Beschäftigten weiterzugeben.

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