Gehalt ist maßgebliches Kriterium für Generation Y
Wurde der Generation Y bisher nachgesagt, sie setze andere Prioritäten als die übrigen Arbeitnehmer, so beweist die Umfrage von „Absolventa Jobnet“ unter 900 Berufseinsteigern möglicherweise das Gegenteil.
Hiernach ist es für nur 2 % wichtig, dass der Arbeitgeber soziales Engagement zeigt. Lediglich 6 % wünschen sich flexible Arbeitszeiten. Daher sei es laut Studie wichtig, die Nachwuchsgeneration nicht nur mit diesen „weichen“ Faktoren zu überzeugen. Entscheidend ist nämlich weiterhin für 27 % das Gehalt. Eine berufliche Perspektive und die spezifische Aufgabe im Unternehmen sind für jeweils 22 % der Befragten wichtig. Hierauf folgt im Ranking die Arbeitsatmosphäre im Betrieb mit 21 %.
Daher müsse auch die als selbstbewusst geltende und stark umworbene Generation Y zunächst über das Gehalt angesprochen werden, bevor andere Faktoren überhaupt eine Rolle spielen können. So glaubt Matthias Ernst, Geschäftsführer bei „Absolventa Jobnet“: „Auch Berufsstarter sind am Ende des Tages nicht mit der Freikarte für das Fitnessstudio oder sozialem Engagement des Arbeitgebers zu überzeugen. Zunächst gilt auch für die Generation Y: Es zählt, was letztlich in der Lohntüte steckt.“
