Nachwuchskräfte lehnen Social Freezing ab

(c) Christian v.R. / pixelio.de
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Nachdem Mitte Oktober bekannt wurde, dass Apple und Facebook seinen Mitarbeiterinnen mit bis zu 20.000 Dollar (etwa 15.764 Euro) für die Entnahme und das Einfrieren von Eizellen unter die Arme greifen würde, war der Aufschrei groß. Ambitionierte Frauen sollen so ohne signifikant höheres Risiko aufgrund des fortgeschrittenen Alters die Familienplanung verschieben können. Nun hat das Karrierenetzwerk e-fellows.net in einer Umfrage unter den sog. deutschen High Potentials herausgefunden, dass 55 % von ihnen Social Freezing ohne medizinische Notwendigkeit ablehnen. Nur ein knappes Drittel der leistungsstarken Nachwuchskräfte befürwortet das Verfahren.

Mehrheitlich könne laut der Befragten Social Freezing für mehr Gleichberechtigung sorgen, wobei ein weibliches Mitglied des Stipendienprogramms e-fellows.net anmerkt, dass ein unangenehmer Beigeschmack bleibe. Denn die Verfügbarkeit von Menschen auf dem Arbeitsmarkt würde den biologischen Tatsachen übergeordnet. Ein männlicher Student sieht die Sache weniger problematisch, weil so ein zusätzlicher positiver Anreiz bei der Arbeitgeberwahl gesetzt werde. In den USA sei es üblich, im Kampf um die besten Nachwuchskräfte umfassende Versicherungen und Vorsorge anzubieten.

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