Onlinerecruiting auf dem Vormarsch
Jobbörsen im Internet werden bei der Personalsuche immer wichtiger. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom hervor.
Demnach veröffentlichen 79 % der Unternehmen offene Stellen auf Portalen wie Stepstone, Monster oder Jobscout24. Dies sei ein Zuwachs um 8 % zum Vorjahr. Zudem nutze gut ein Drittel der Befragten inzwischen Onlinenetzwerke wie Facebook, studiVZ oder Xing für die Personalsuche. Diese Anzahl habe im Vorjahr noch bei 29 % gelegen und vor zwei Jahren bei lediglich 12 %, vgl. zum Thema auch die Beiträge in AuA 12/11 (http://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de/aktuelles-heft). Auch stehe es weiterhin hoch im Kurs, freie Stellen auf der eigenen Website zu veröffentlichen. 68 % der Unternehmen würden diesen Weg beschreiten, um freie Stellen auszuschreiben.
Auch Printmedien nutzen die Personalabteilungen laut Bitkom weiterhin intensiv. 58 % der Befragten hätten Stellenanzeigen in Printausgaben von Zeitungen geschaltet und 22 % der Unternehmen in Printfachmagazinen. Bitkom-Präsident Professor Dieter Kempf: „Die meisten Firmen fahren heutzutage zweigleisig, um geeignete Bewerber zu finden.“ Zwei Drittel der Befragten hätten drei oder mehr Medien für Stellenanzeigen parallel genutzt. Ein Mix aus Online- und Printmedien sei dabei sehr beliebt.
