Qualifizierte wandern Beschäftigungschancen hinterher

© Dieter Schütz/pixelio.de
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Das Wandern ist der Arbeitnehmer Lust. Das gilt vor allem für qualifizierte Ostdeutsche, die sich auf den Weg nach Westen machen. Doch ist es nicht der Lockruf des Geldes, dem sie folgen. Auslöser sind vielmehr die besseren Beschäftigungschancen.

Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Danach sind die Zuwanderer in einer Region umso qualifizierter, je höher dort die Beschäftigungschancen sind. Ob sich auch mehr verdienen lässt, gibt dagegen nicht den Ausschlag für die Entscheidung, der Heimat den Rücken zu kehren und sein Arbeitsglück woanders zu suchen. Die Arbeitsmarktforscher sehen deshalb die Ursachen für die Abwanderung Qualifizierter von Ost- nach Westdeutschland nicht primär in den Lohnunterschieden, sondern in den regional besseren Beschäftigungschancen. „Daher sollten sich arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Maßnahmen im Osten Deutschlands in erster Linie darauf richten, die Beschäftigungschancen dort zu verbessern“, so ihre Schlussfolgerung.
 

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