Stimmungsumschwung bei Generation Y: Mehr Sicherheit gefragt

Quelle: pixabay.com
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Die unsichere politische Lage sorgt bei jungen Menschen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren für ein Umdenken. So macht 69 % von ihnen das Agieren des US-Präsidenten Donald Trump Angst und fast die Hälfte befürchtet, Opfer eines Terroranschlags zu werden. Und das hat Auswirkungen auf das Berufsleben: Die Kriterien für die Job-Wahl haben sich gewandelt. Eine gute Bezahlung und die sichere Festanstellung rücken in den Mittelpunkt. Die berufliche Karriere steht also wieder im Fokus von jungen Erwachsenen, so das Fazit der Neon-Studie „Generation 2017“.

Die berufliche Laufbahn und Sicherheit im Job haben oberste Priorität bei der Lebensplanung. Bei der letzten Umfrage im Jahr 2014 stand noch der Spaß an erster Stelle. Der sichere Arbeitsplatz ist 86 % der Studienteilnehmer wichtig oder sehr wichtig und fast drei Viertel ist die eigene Karriere wichtig oder sehr wichtig. Aber auch auf ein angenehmes Arbeitsklima mit netten Kollegen wird Wert gelegt.
Spaß oder Selbstverwirklichung spielen hingegen eine eher untergeordnete Rolle. Mehr als die Hälfte der jungen Menschen (56 %) wären nicht bereit, ihren festen Job für eine spannendere aber befristete Stelle aufzugeben. Lediglich jeder Vierte würde das tun. Chefredakteurin Ruth Fend von Neon meint dazu: „Millennials werden oft als Menschen dargestellt, die im Job zuallererst Sinn suchen, weil ihnen gefühlt die ganze Welt offen steht. Unsere Ergebnisse zeichnen da ein anders Bild.“
Und so verwundert es nicht, dass die Gefühle, die die berufstätigen Befragten mit ihrem aktuellen Job verbinden, äußerst zwiespältig sind: Knapp die Hälfte freut sich über Flexibilität während der Beschäftigung und 39 % empfinden Wertschätzung für ihre Arbeit. Gleichzeitig sagen aber 37 %, dass sie sich gestresst fühlen. Von einer zu hohen Belastung sprechen 35 %.

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