Über 50 % der Personaler googeln Bewerber im Web

© Alexander Klaus / pixelio.de
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Laut einer Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) informiert sich über die Hälfte (52%) der Personaler vorab im Netz über Bewerber.

 

Konkret nutzen 49 % der Firmen mittlerweile Internetsuchmaschinen, um Informationen über Bewerber zu gewinnen. 21 % der Befragten suchen bei der Auswahl neuer Mitarbeiter in beruflich orientierten Netzwerken, wie Xing oder LinkedIn. Fast genauso viele (19 %) recherchieren darüber hinaus in privat ausgerichteten sozialen Plattformen, wie Facebook oder Studivz.

Rechtlich ist es momentan (im Rahmen des gesetzlich Erklaubten – § 32 BDSG) noch zulässig, im Internet nach Bewerberdaten zu suchen. Die von der Bundesregierung geplanten Neuregelungen zum Beschäftigtendatenschutz sehen allerdings im Entwurf vor, dass eine Suche nur noch in beruflich ausgerichteten Onlinenetzwerken, wie LinkedIn oder Xing, erlaubt sein soll. Wann das Gesetz verabschiedet wird, ist aktuell aber nicht absehbar. Und wie eine solche Überprüfung in der Praxis durchgesetzt werden soll, bleibt momentan ebenfalls fraglich.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der „Background Checks“ um 3 % gestiegen. Die Angaben beruhen auf einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Aris unter 1.500 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen von Unternehmen unterschiedlichster Branchen.

Das Thema „Social Media“ ist auch Schwerpunkt in unserem nächsten Heft, AuA 11/11. ((http://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de/naechstes-heft))

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