Unzufriedene Mitarbeiter hindern Unternehmenserfolg

(c) Tim Reckmann / pixelio.de
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Weniger als ein Fünftel der Belegschaft setzt sich freiwillig für die Ziele ihrer Firma ein. Fast genauso viele sind nicht emotional mit ihrem Arbeitgeber verbunden. 67 % leistet lediglich „Dienst nach Vorschrift“ (2012: 61 %), wie der „Engagement Index 2013“ des Beratungsunternehmens Gallup zeigt.

Viele Arbeitnehmer stiegen hoch motiviert in einen Betrieb ein, seien dann aber zunehmend desillusioniert und verabschiedeten sich irgendwann ganz bzw. kündigen innerlich. Wer sich nicht persönlich an seinen Arbeitgeber gebunden fühle, neige eher zu einem Jobwechsel: Fast alle der stark an ihre Firma gebundenen Mitarbeiter, aber weniger als die Hälfte derjenigen ohne diese Bindung, wollen im nächsten Jahr noch an ihrem derzeitigen Arbeitsplatz tätig sein.

Folge der Abwanderung könnten finanzielle Einbußen durch die Neuausschreibung von Stellen sowie Auswahlverfahren, Einarbeitung, Knowhow-Verlust und den möglicherweise damit einhergehenden Kundenschwund, sein. Emotionale Bindung sei deshalb gerade in Bereichen mit direktem Kundenkontakt immens wichtig und helfe darüber hinaus auch neue Geschäftspartner zu gewinnen. Diese Art der Führung habe neben besserer Wettbewerbsfähigkeit auch Auswirkungen auf das Personal selbst und dessen Motivation.

Mehr zum Thema Führung lesen Sie auch in AuA 08/14 (ab 8. August).

Redaktion (allg.)
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