Vereinfachte Zuwanderung von Fachkräften beschlossen

Quelle: pixabay.com
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Das Gesetz zur Umsetzung aufenthaltsrechtlicher Richtlinien der EU zur Arbeitsmigration ist am 1.8.2017 in Kraft getreten. Es soll nach Informationen des BMI international tätigen Unternehmen den Einsatz ihres Personals in Deutschland erleichtern. Gleichzeitig wurden die Zuwanderungsregeln für Forscher und Studierende deutlich verbessert.

Gerichtet ist das Gesetz u. a. an Führungskräfte, Spezialisten und Trainees, die innerhalb eines international tätigen Unternehmens nach Deutschland entsandt werden sollen. Hierfür wurde ein neuer Aufenthaltstitel geschaffen: Die Intra Corporate Transferee (ICT) Karte ermöglicht den Einsatz von Arbeitnehmern auch in anderen Mitgliedstaaten der EU. Das Gesetz regelt, wie Beschäftigte, die bereits in einem EU-Mitgliedstaat für ihren Arbeitgeber tätig sind, kurz- oder mittelfristig hierzulande eingesetzt werden können.
Zudem gibt es neue Bedingungen auch für Forscher und Studierende. Für sie ist es nun leichter, an grenzüberschreitenden Projekten und Studiengängen teilzunehmen, weil der deutsche Aufenthaltstitel gleichzeitig zur Mobilität innerhalb der EU berechtigt. Der Aufenthalt kann nach Abschluss des Projekts oder Studiums für die Arbeitsplatzsuche in Deutschland verlängert werden. Jetzt haben die Betroffenen – bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen – einen Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis. Das lag bislang im Ermessen der Behörde.

Bundesinnenminister de Maizière hebt den Nutzen der Neuregelungen hervor und sagt mit Blick auf den Fachkräftemangel: "Wir wollen, dass Deutschland als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort noch attraktiver wird. (…) Das Gesetz leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Fachkräftebasis für die Zukunft und kommt damit dem Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland sehr zugute."

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