Zahl der Weiterbildungen auf Rekordhoch

(c) Julien Christ / pixelio.de
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Die kürzlich vorgestellte Studie „Adult Education Survey (AES)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zeigt, dass 2012 gut die Hälfte aller Erwerbstätigen eine Weiterbildungsmaßnahme in Anspruch genommen haben und die Zahlen seit Jahren weiter steigen.

Hierbei haben betriebliche Maßnahmen mit 70 % den größten Anteil, wobei die Initiative zur Weiterbildung überwiegend von den Mitarbeitern selbst ausgeht. Immerhin deckt mehr als die Hälfte der Betriebe die Kosten der Weiterbildung ihrer Beschäftigten aus eigenen Mitteln. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind indessen kaum noch wahrzunehmen, Frauen und Männer bilden sich etwa in gleichem Maße weiter.

Weiterbildung ist aber nicht nur für den Arbeitnehmer ein Gewinn. Die Angebote sind ein wichtiges Instrument zur Bindung der Beschäftigten an das Unternehmen. Sie sichern die Qualifizierung der Mitarbeiter und helfen damit die Auswirkungen des Fachkräftemangels abzufangen. Dies haben auch die Unternehmen erkannt. Etwa 73 % bieten den Angestellten weiterqualifizierende Maßnahmen an. Gerade bei den wichtigsten Arbeitnehmergruppen kommt der Trend zur Weiterbildung laut Studie nicht an. Gering qualifizierte und Beschäftigte mit niedrigem Berufsstatus seien kaum in weiterbildenden Maßnahmen zu finden. Auch die Gruppe der Teilzeitbeschäftigten nutze Weiterbildungen gar nicht oder nur sehr wenig.

Der vollständige Bericht zum Weiterbildungsverhalten in Deutschland ist auf den Seiten des Bundesministeriums abrufbar.

Weiterführende Links:
http://www.bmbf.de/pub/trendbericht_weiterbildungsverhalten_2012....

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