Zu wenig Firmen betreiben interne Talentförderung

©PIXELIO/S. Hofschlaeger
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Internes Talentmanagement kann helfen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Doch viel zu wenig Unternehmen nutzen dieses Instrument in Deutschland. Dies geht aus einer aktuellen Befragung des Assessment-Spezialisten Metaberatung hervor.

47 % der befragten 1.100 Arbeitnehmer bemängeln demnach, dass freie Stellen vorrangig mit Externen besetzt werden anstatt sich zunächst im eigenen Mitarbeiterpool umzusehen. Zwei Drittel der Beschäftigten hätten sich zudem für ein innerbetriebliches Talentmanagement ausgesprochen, das den beruflichen Aufstieg ermöglicht.

Gut jeder Zweite sei der Meinung, dass Programme zur Förderung des beruflichen Aufstiegs bei der Stellenbesetzung oft nachrangig berücksichtigt werden. „Die Befragung zeigt, dass sich die breite Masse der Beschäftigten in Deutschland zu wenig in Maßnahmen zur Personalentwicklung eingebunden fühlt“, sagt Dr. Rainer M. Neubauer, Geschäftsführer von Metaberatung.

Die Hälfte der Befragten habe des Weiteren angegeben, dass nicht genug Zeit für Talentförderung bliebe, da die Arbeitsbelastung in den Unternehmen zu hoch ist

Die Unternehmen würden z. B. die neuen technischen Möglichkeiten, die ihnen Online-Assessments und damit verbundene Feedback-Tools wie Webinare oder auch Apps bieten, zu wenig nutzen. Wichtig sei aber, dass eine nachhaltige Talentidentifzierung erfolgt.
Knapp 40 % der Befragten würden die ihnen bekannten Maßnahmen zur Personalentwicklung für nutzlos halten.

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