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 Bild: rangizzz/stock.adobe.com
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EDITORIAL

Editorial

Mitte Oktober sind wir von der AuA als Veranstalter des 22. Kongress Arbeitsrecht vom 20. bis 21. April 2027 mit einer unserer Autorinnen und Seminar-Referentinnen in die Diskussion über die mehrheitlich männlich besetzten Vorträge gegangen. Bei den Teilnehmern beobachten wir übrigens ein sehr ausgewogenes Bild. Und genau um diese (Nicht-)Ausgewogenheit ging es dann auch. Wer sich hierzu ein Bild machen möchte, kann dies auf unserem LinkedIn-Kanal tun – das Klicken des „Follow-Buttons“ lohnt in jedem Fall auch darüber hinaus.

In der Sache sind wir uns einig: Obwohl mehr als die Hälfte der HR-Community weiblich ist, finden sich (ja, insbesondere auch auf unserem Kongress Arbeitsrecht) auf Veranstaltungen regelmäßig überwiegend Männer auf dem Podium. Das kann man ungerecht finden, nicht zeitgemäß und repräsentiert nicht das Bild in der Praxis. Ein nicht von der Hand zu weisender Erklärungsversuch unsererseits ist aber die Tatsache, dass Spitzenpositionen oftmals von Männern besetzt sind und wenn wir – Stichwort Arbeitgeberpräsident – die „oberste“ Riege zu Wort kommen lassen wollen, sich schnell das eben angesprochene Ungleichgewicht ergibt. Vielleicht setzen wir hier als Gesellschaft (zuerst) an. Nichtsdestotrotz werden wir für das Jahr 2028 anders planen und wieder mehr auf ein ausgewogenes Panel setzen – das hatten wir nämlich schon.

Warum schreibe ich das hier, wo doch LinkedIn der perfekte Ort für solche Diskussionen ist? Einerseits verdient das Thema tatsächlich noch mehr Aufmerksamkeit (samt den dazugehörigen Fragen bei den Themen Frauenquote, Gender Pay Gap etc.) und andererseits wollen wir wissen, wie Sie dazu stehen und dazu einladen, sich mit uns über Ihre Meinung und Erfahrungen auszutauschen!

Andreas Krabel

Andreas Krabel

Chefredakteur
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