#ArbeitsRechtKurios
Arnd Diringer, Kohlhammer, 2025, Softcover, 174 Seiten, 13,80 Euro
Das Buch des Autoren, der regelmäßig auch für die AuA schreibt, zeigt anhand echter Fälle, wie alltägliche Situationen in der Arbeitswelt eskalieren und vor Gericht enden. Der Verlag nennt es manchmal skurril, manchmal tragikomisch, immer lehrreich:
- Ein Betriebsrat klagt über unbequeme Stühle,
- ein Wahlvorschlag mit dem Motto „simply the best“ wird erst abgelehnt und dann mit Bonnie Tyler verteidigt,
- eine Juristin arbeitet jahrelang im Yoga-Ashram für ein Taschengeld und erstreitet schließlich den Mindestlohn.
Vom Pétrus-Weindiebstahl über Fake-Interviews, Telefonbuch-Schikanen und Betriebsratsexzessen bis hin zu juristischen Absurditäten rund um Tod, Freizeit, Religion und Alkohol: Dieses Buch ist ein unterhaltsamer Streifzug durch die Praxis deutscher Arbeitsgerichte.
Pointiert erzählt, juristisch fundiert und zugleich leicht verständlich richtet sich das Buch an Arbeitsrechtler, praxisnahe Juristen, Studierende, Referendare, Kanzleien, Personalverantwortliche, Unternehmensjuristen sowie alle die Spaß an kuriosen, aber echten Rechtsgeschichten haben.
Ein Buch für alle, die wissen wollen, was passiert, wenn der Arbeitsalltag vor Gericht landet. Und warum Recht manchmal die besten Geschichten schreibt.
Prof. Dr. Arnd Diringer ist u. a. Leiter der Forschungsstelle für Arbeitsrecht an der Hochschule Ludwigsburg sowie Mitglied im Beirat des Bundesverbands der Arbeitsrechtler in Unternehmen (BVAU e.V.) und Gründungsherausgeber der Zeitschrift „WeiterDenken“ sowie Autor zahlreicher juristischer Fachbücher und Fachbeiträge.
