Firmenwagen im Minijob

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Der Anstellungsvertrag zwischen einem selbstständig tätigen Ingenieur und seiner Lebensgefährtin sah eine wöchentliche Arbeitszeit von sechs Stunden für administrative Tätigkeiten vor. In einem Nachtrag zum Anstellungsvertrag wurde die Überlassung eines Firmenwagens zur privaten Nutzung geregelt. Die Kosten trug der Arbeitgeber. Das Finanzamt hat das Arbeitsverhältnis nicht anerkannt und sowohl den Abzug des Arbeitslohns als auch der Kosten für das überlassene Fahrzeug als Betriebsausgaben nicht zugelassen. Die Überlassung eines Firmenwagens im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses erfüllt nicht die Anforderungen an den Fremdvergleich. Einem familienfremden Arbeitnehmer würde aufgrund der hohen Kosten regelmäßig kein Firmenwagen überlassen. Der BFH hat diese Auffassung des Finanzamts in einem Beschluss vom 21.12.2017 (III B 27/17) bestätigt.

(S. P.)

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Sandra Peterson

Sandra Peterson
Steuerberaterin, Referent Lohnsteuer, ZF Group, München
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Firmenwagen im Minijob
Seite 302
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