Insolvenz: Haftung des Geschäftsführers für Lohnsteuer

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 Bild: makibestphoto/stock.adobe.com
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Der BFH hat mit Urteil vom 22.10.2019 (VII R 30/18) entschieden, dass bei Insolvenzantragstellung und Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters unter Anordnung eines allgemeinen Zustimmungsvorbehalts die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis beim GmbH-Geschäftsführer verbleibt. Unter Umständen kann er damit für nicht gezahlte Lohnsteuern in Haftung gehen.

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Rainer Kuhsel

Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Köln

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Artikel Insolvenz: Haftung des Geschäftsführers für Lohnsteuer
Seite 428
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Body Teil 1

Problempunkt

Der Kläger war Gesellschafter und teilweise Geschäftsführer von Gesellschaften, die ein Hotel betrieben. Nach fünfzehn Jahren übernahm

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Problempunkt

Die Klägerin hatte der Arbeitgeberin ein Darlehen i. H. v. 2 Millionen Euro zur Finanzierung eines Bauvorhabens gewährt. Nachdem

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Problempunkt

Der Kläger ist Vater von zwei Kindern und war seit 1984 in einem Unternehmen tätig. Vertraglich war er als Schichtführer eingestellt

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Problempunkt

Nach der Rechtsprechung des BAG muss eine Kündigung bestimmt und unmissverständlich erklärt werden (vgl. etwa Urt. v. 15.3.1991 - 2 AZR

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Problempunkt

Der Kläger war als Heizungs- und Lüftungsbauer bei der A-GmbH tätig. Diese beschäftigte insgesamt 17 gewerbliche und 4 weitere

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In einem Urteil des FG Hessen vom 19.11.2019 (6 K 360/18) ging es um die Frage, ob ein GmbH-Geschäftsführer, der für seine eigenen