Lohnsteuerliche Behandlung von unentgeltlichen oder verbilligten Mahlzeiten

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 Bild: pixabay.com
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Das BMF hat mit Schreiben vom 28.12.2020 die lohnsteuerlich relevanten Werte für unentgeltlich oder verbilligt an Arbeitnehmer überlassene Mahlzeiten festgelegt. Diese sind grundsätzlich mit dem anteiligen amtlichen Sachbezugswert (Sozialversicherungsentgelt-Verordnung – SvEV) zu bewerten. Folgende Werte für die ab dem Kalenderjahr 2021 gewährten Mahlzeiten sind maßgeblich: für ein Mittag- oder Abendessen 3,47 Euro und für ein Frühstück 1,83 Euro.

Details ergeben sich aus dem BMF-Schreiben zur Reform des steuerlichen Reisekostenrechts vom 25.11.2020 (BStBl I 2020, S. 1228). Dort sind insbesondere relevant R 8.1 Abs. 7 und 8 LStR 215.

Um den Arbeitsaufwand in Grenzen zu halten, stellt Ihnen unser Referententeam jedes Quartal im Rahmen unseres Webinars „Update Rechtsprechung Arbeitsrecht“ die aktuellsten Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts und der Landesarbeitsgerichte zusammen.

Rainer Kuhsel

Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Köln
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· Artikel im Heft ·

Lohnsteuerliche Behandlung von unentgeltlichen oder verbilligten Mahlzeiten
Seite 48
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