Rückgabe des Dienstwagens

Arbeitsrechtliche Betrachtung
In den letzten Jahren ist die Bereitstellung von Dienstwagen immer üblicher geworden. Für viele Arbeitnehmer geht mit einem Dienstwagen regelmäßig ein (persönlich empfundener) Status einher, den eine Gehaltserhöhung so nicht bieten kann. Auch für Arbeitgeber kann der Dienstwagen daher ein guter Verhandlungspunkt im Gehaltsgespräch sein.
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 Bild: dymentyd/stock.adobe.com
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Praktisches Beispiel

Was passiert, wenn der Pkw herausgefordert wird? Der folgende Fall stellt exemplarisch die klassischen Probleme dar: Ein Mitarbeiter bekommt von seinem Arbeitgeber einen Dienstwagen gestellt, den er auch privat nutzen darf. Der Arbeitnehmer erkrankt und wird krankgeschrieben, zunächst für vier Wochen, dann für weitere zwei Wochen. Nach Ablauf des sechswöchigen Entgeltfortzahlungszeitraums fordert der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zur Herausgabe des Dienstwagens auf und kündigt schriftlich an, diesen in vier Wochen beim Arbeitnehmer zu Hause abzuholen.

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Lara-Christina Willems

Lara-Christina Willems
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Pinsent Masons Germany LLP, München

Alexander Schroth

Alexander Schroth
Rechtsanwalt, Bereich Arbeitsrecht, München

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Artikel Rückgabe des Dienstwagens
Seite 644 bis 647
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Body Teil 1

Ein Unternehmen, das Dienstleistungen auf Gas- und Ölbohrstellen erbringt, hatte seinem Mitarbeiter einen Dienstwagen der Marke Audi Q5 mit einem

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Body Teil 1

Problempunkt

Der Kläger ist seit 1995 bei der Beklagten im Außendienst beschäftigt. Diese überließ ihm einen Firmenwagen, worüber beide im August

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Body Teil 1

Problempunkt

Die Mitarbeiterin war bei einer Zeitarbeitsfirma als Personal- und Vertriebsdisponentin beschäftigt. Im Dienstwagenvertrag war vereinbart

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Problempunkt

Die Klägerin ist bei einem Konzernunternehmen als Vertriebsbeauftragte tätig. Das Unternehmen stellt Angehörigen der oberen Führungsebene

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Problempunkt

Der Arbeitgeber stellte seinem im Außendienst tätigen Arbeitnehmer einen Dienstwagen mit einem Bruttolistenpreis von 52.300 Euro

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Problempunkt

Der Arbeitgeber wehrte sich gegen einen Lohnsteuerhaftungsbescheid, den das beklagte Finanzamt erlassen hatte. Der Kläger betreibt eine