Schriftpsychologie

Ein Baustein bei der Bewerberauswahl
Viele Personalberatungen und mittelständische Unternehmen lassen sich imAuswahlprozess von Führungskräften auch heute durch die Schriftpsychologie unterstützen. Dies verwundert, wenn man bedenkt, dass der Graphologie immer wieder die Aussagekraft und Wissenschaftlichkeit abgesprochen wird (vgl. Kanning, S.83–115): Wieso nutzen vieleArbeitgeber heute dennoch ein scheinbar „nutzloses“ Instrument?
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1 Stellenwert der Graphologie

Wenn in Gerichtsverfahren die persönliche Unterschrift Dokumentenechtheit garantiert und zudem forensisch begutachtet werden kann, wie erklärt sich dann die Skepsis gegenüber der Handschrift als psychodiagnostische Grundlage? Unterschrift und Schrifturheber lassen sich nahezu eindeutig zuordnen – korrelieren dann nicht auch Handschrift und Persönlichkeit? Zumal dasLAG Hamm (Beschl. v.27.7.2016 –4Ta118/16) bzgl.der Gültigkeit von Unterschriften unter Arbeitszeugnisse sogar deren Gestalttreue in dem Sinne einfordert, dass eine verstellte „graphologisch einfache“ Kinderschrift nicht erlaubt ist.

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Dr. Christa Hagemeyer

Dr. Christa Hagemeyer

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Artikel Schriftpsychologie
Seite 416 bis 419
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Body Teil 1

Problempunkt

Die Parteien stritten über die Wirksamkeit mehrerer Kündigungen. Die Klägerin war seit 1998 bei dem beklagten Drogerieunternehmen als

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Problempunkt

Der Kläger war GmbH-Geschäftsführer in einer Konzerngesellschaft und wendet sich gegen die außerordentliche Kündigung

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Body Teil 1

Problempunkt

Der Kläger und die Beklagte, ein Zeitarbeitsunternehmen, schlossen einen Arbeitsvertrag, der vom 20.8.2004 bis zum 22.5.2005 befristet

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Body Teil 1

Problempunkt

Der Arbeitgeber hatte das Arbeitsverhältnis ordentlich zum 18.12.2004 gekündigt. Der spätere Prozessbevollmächtigte des Mitarbeiters

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Body Teil 1

Problempunkt

Die Parteien stritten um den Umfang der Arbeitszeit und die Entfernung einer Abmahnung aus der Personalakte. Die Klägerin war seit 2005

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Body Teil 1

Die Parteien stritten über die Zahlung restlichen Lohns, der von der Arbeitgeberin im Wege der Aufrechnung wegen eines ihrer Ansicht nach