Überlassung eines Firmenwagens

Selbst getragene Kosten des Arbeitnehmers
Der BFH hatte mit zwei Urteilen seine Rechtsprechung zur steuerlichen Berücksichtigung von selbst getragenen laufenden Einzelkosten des Arbeitnehmers bei der Ermittlung des Nutzungsvorteils aus der Überlassung eines Firmenwagens auch zur privaten Nutzung grundlegend angepasst (vgl. hierzu ausführlich Peterson, AuA 4/17, S. 240). Dem folgt nun auch die Finanzverwaltung und wendet die beiden Urteile allgemein an.
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1 BMF-Schreiben und BFH-Urteile

Der BFH hatte mit seinen Urteilen vom 30.11.2016 (VI R 2/15, AuA 1/18, S. 60, und VI R 49/14) entschieden, dass ein vom Arbeitnehmer an den Arbeitgeber entrichtetes Nutzungsentgelt für die private Nutzung eines Firmenwagens die Höhe des geldwerten Vorteils aus der Nutzungsüberlassung mindert. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um eine pauschale oder eine individuelle Kostenübernahme handelt. Der geldwerte Vorteil reduziert sich maximal auf null Euro, ein negativer geldwerter Vorteil entsteht nicht.

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Sandra Peterson

Sandra Peterson
Steuerberaterin, Referent Lohnsteuer, ZF Group, München

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Artikel Überlassung eines Firmenwagens
Seite 47 bis 48
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