Verlängerung eines sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrags

1105
 Bild: stock.adobe.com/fizkes
Bild: stock.adobe.com/fizkes

Ein sachgrundlos befristeter Arbeitsvertrag kann innerhalb des maximalen Befristungszeitraums von zwei Jahren dreimal verlängert werden (§ 14 Abs. 2 TzBfG). Nach ständiger Rechtsprechung des BAG setzt eine Verlängerung voraus, dass sie noch während der Laufzeit des zu verlängernden Vertrags schriftlich vereinbart und nur die Vertragsdauer geändert wird, nicht aber die übrigen Arbeitsbedingungen. Anderenfalls liegt der Neuabschluss eines befristeten Arbeitsvertrags vor, der ohne Sachgrund unzulässig ist. (vgl. BAG, Urt. v. 21.3.2018 – 7 AZR 428/16).

Weiterlesen mit AuA-Digital

Um den kompletten Artikel zu lesen benötigen Sie AuA-Digital oder AuA-Complete. Mehr Informationen zu unseren Produkten »

 

Falls Sie Fragen zu unseren Produkten oder Ihrem Bezugsstatus haben, können Sie unseren Leserservice kontaktieren »

Dr. Claudia Rid

Dr. Claudia Rid
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht, CMS Hasche Sigle, München

◂ Heft-Navigation ▸

Artikel Verlängerung eines sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrags
Seite 725
Frei
Bild Teaser
Body Teil 1

Problempunkt

Der Kläger hatte mit dem Beklagten einen Berufsausbildungsvertrag über die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten in der