Zulässigkeit eines biometrischen Zeiterfassungssystems

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 Bild: pixabay.com
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Eine radiologische Praxis führte im Sommer 2018 das Zeiterfassungssystem „ZEUS“ ein, mit dem die Mitarbeiter über einen biometrischen Fingerabdruck identifiziert werden. Das eingesetzte Verfahren speichert ausschließlich die Minutien eines Fingerabdrucks, denen eine bestimmte Record-Nummer zugeordnet ist. Ein Bezug zu einer natürlichen Person kann durch die Speicherung der Minutien nicht hergestellt werden. Sie werden in einen Zahlencode umgewandelt, aus dem sich erst der Bezug zum Mitarbeiter herstellen lässt. Ein in der Praxis angestellter Radiologie-Assistent weigerte sich, das System zu benutzen, weshalb der Arbeitgeber zwei Abmahnungen aussprach.

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Dr. Claudia Rid

Dr. Claudia Rid
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht, CMS Hasche Sigle, München

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Artikel Zulässigkeit eines biometrischen Zeiterfassungssystems
Seite 610
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