Anforderungen an wirksame Projektbefristung

§ 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 TzBfG

Nur dann, wenn keine Daueraufgabe vorliegt, kann ein Sachgrund nach § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 TzBfG angenommen werden. Es ist nicht möglich, Daueraufgaben künstlich in einzelne organisatorische Projekte aufzuteilen. Eine solche Umgehung schafft keine Befristungsmöglichkeiten.

(Leitsätze des Bearbeiters)

BAG, Urteil vom 21.11.2018 – 7 AZR 234/17

1106
Bild: Kzenon/stock.adobe.com
Bild: Kzenon/stock.adobe.com

Problempunkt

Die Parteien streiten um die Wirksamkeit einer Befristung. Die Klägerin war seit 2009 aufgrund mehrerer befristeter Arbeitsverträge bei der Beklagten beschäftigt, zunächst als Sachbearbeiterin und später als Projektleiterin. Der Ausgangsvertrag wurde sechsmal verlängert, zuletzt mit Vertrag vom 11.12.2014 bis zum 30.6.2015. Die Beklagte, deren Alleingesellschafterin die BRD ist, führt im Bereich der Entwicklungshilfe kontinuierlich Projekte durch, überwiegend für Ministerien, insbesondere BMZ.

Weiterlesen mit AuA-Digital

Um den kompletten Artikel zu lesen benötigen Sie AuA-Digital oder AuA-Complete. Mehr Informationen zu unseren Produkten »

 

Falls Sie Fragen zu unseren Produkten oder Ihrem Bezugsstatus haben, können Sie unseren Leserservice kontaktieren »

Volker Stück

Volker Stück
Rechtsanwalt, Bonn

◂ Heft-Navigation ▸

Artikel Anforderungen an wirksame Projektbefristung
Seite 618
Premium
Bild Teaser
Body Teil 1

Problempunkt

Viele Unternehmen stehen regelmäßig vor der Frage, ob die Beschäftigung eines Mitarbeiters im Rahmen eines zeitlich

Premium
Bild Teaser
Body Teil 1

Problempunkt

Der Kläger war bei der Beklagten auf Grundlage eines mit Ablauf zum 31.1.2019 befristeten Arbeitsvertrags als

Frei
Bild Teaser
Body Teil 1

Was und wo haben Sie gelernt?

Diplomstudium der Betriebswirtschaftslehre an der Heinrich