Haftung des Arbeitgebers für Diskriminierung bei Bewerbungen

1. Entschädigungsansprüche nach § 15 Abs. 2 AGG sind gegen den Arbeitgeber zu richten.

2. Ein Personalvermittler, der vom Arbeitgeber für die Ausschreibung und Durchführung des Bewerbungsverfahrens eingeschaltet wird, haftet für solche Ansprüche nicht.

(Leitsätze des Bearbeiters)

BAG, Urteil vom 23. Januar 2014 – 8 AZR 118/13

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Bild: AlcelVision/stock.adobe.com
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Problempunkt

Der Kläger begehrte eine Entschädigung i. H. v. mindestens 16.000 Euro von der Beklagten, da er sich bei einer erfolglosen Stellenbewerbung benachteiligt sah. Er ist Dipl.-Betriebswirt (FH) und war zuletzt als Lehrkraft einer privaten Fachoberschule tätig.

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Der Kläger bewarb sich bei der beklagten Arbeitgeberin per E-Mail (mit Anlagen insgesamt 55 Seiten). Eine Wohnanschrift teilte er in der

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Häufig beauftragen Unternehmen, im Glauben sich damit der Haftung für etwaige Diskriminierungen entziehen zu können, externe und

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